Return | Stiftung

Hilfe für Menschen mit Schlaganfall durch Hirnblutung und Locked-In-Syndrom

Flugzeug-Ingenieur mit Locked-in-Syndrom  

Marc wurde 1965 in Erlangen geboren und verbrachte die ersten Jahre in der Schweiz. In Rottweil machte er sein Abitur. Marc absolvierte sein Studium in München und ein Praktikum in Indonesien bei einem Flugzeughersteller. Nach seinem Abschluss als Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik arbeitete er kurz in Frankfurt und Augsburg, bis er dann bei Dornier seinen Traumjob in der Flugzeugentwicklung begann. Es folgte der Wechsel zu Airbus. Dort arbeitete er an der Entwicklung von A 380 und A 350 mit. Zuletzt war er für die Neuentwicklung der Kabine A 320 verantwortlich. Seine Hobbys erstreckten sich über joggen, Segelflug, Motorflug, segeln und schön Essen gehen. Nach der Arbeit ging er oft joggen, ernährte sich gesund und war Nichtraucher. Mit seiner Frau Claudia und seinen beiden Töchtern verbrachte Marc seine Zeit am liebsten.

 

Am 13.02.16 änderte sich alles! 

Marc hatte über längere Zeit Kopfschmerzen und grippeartige Symptome. Aber er ist nicht zum Arzt gegangen. Er merkte, dass es ihm plötzlich schlecht ging und legte sich auf den Boden mit den Füßen nach oben. Dann rief er nach seiener Tochter (damals 14 Jahre alt), die dann den Rettungsdienst rief. Sie musste mit ansehen, wie der Zustand immer schlechter wurde. Sie rief Mutter Claudia an und schrie ins Telefon: „Papa liegt am Boden und bekommt keine Luft mehr! Er erstickt!“


Im Krankenhaus sagte man Claudia, dass so gut wie keine Überlebenschancen bestehen. Wenn er überlebt, würde er nur noch an die Decke starren. Die Diagnose: Locked-in-Syndrom nach Stammhirnblutung!


Man versetzte ihn in ein künstliches Koma und hat ihn intubiert. Als die Ärztin kam hat er sein Bein mehrmals aus dem Bett geschoben, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Ärztin meinte „Nur ein Reflex“ aber als sie ihn wieder reinlegte schob er es wieder raus. Nun sollte er so schnell wie möglich in ein Pflegeheim. Doch Claudia wollte Marc zurück nach Hause und im Kreis der Familie haben.


Am Wochenende vor der Verlegung sprach Marc einen kurzen Satz. Danach war keine Rede mehr vom Heim sondern Rehabilitation. Er machte langsame aber gute Fortschritte. Nach kurzer Zeit konnte er mit den Zehen wackeln, die Knie leicht anwinkeln und einen Arm anheben.


Leider hat sich ein Reflux entwickelt, so dass Nahrung in die Lunge gelaufen ist. Er musste operiert werden. Seither verschlechtert sich Marcs Zustand. Durch einen Pflegeunfall wurde seine Schulter ausgekugelt.


Claudia organisierte einen Klinikwechsel. In Kreischa bei Dresden wurde vieles besser. Medikamente wurden reduziert. Marc bekam püriertes Essen und Therapien. Es ging wieder bergauf. Doch dann meldete sich die Krankenkasse: „Ab morgen sein die Reha beendet.“ 


Marc sollte nun nach Hause verlegt werden, obwohl die Therapie erfolgreich verlief. Doch es kam anders. Bevor Marc nach Hause konnte, musste noch eine Operation an der Trachealkanüle durchgeführt werden, um diese chirurgisch zu fixen. Es kam zu Problemen und Marc musste wieder auf die neurologische Intensivstation. In Folge von Problemen musste Marc dort reanimiert werden.


Als es Marc wieder besser ging, konnte er nicht nach Hause, da kein Pflegedienst ihn übernehmen konnte. Marc wurde wieder in eine Klinik verlegt, bis er am 16.06.17 endlich nach Hause durfte. In der ganzen Zeit war Claudia jeden Tag bei Marc im Krankenhaus. Die Kinder kamen viel zu kurz.


Die 24-Stunden Pflege für Marc, war eine große Umstellung für die Familie. Aber alle sind sehr nett und bemüht. Langsam stellt sich wieder eine Verbesserung ein.

Marc ist undeutlich in der Lage zu kommunizieren, kann aber seine Situation durchaus erfassen. Er benötigt aufgrund der Schluckstörung ständige Überwachung und Betreuung vom Pflegedienst. Marc genießt es Ausflüge zu machen und Claudia würde gerne ein Auto mit einem Lift für den Rollstuhl kaufen. 

Auch regelmäßige osteopathische Behandlungen tun ihm sehr gut und beseitigen Schmerzen und Fehlstellungen, die vom ständigen sitzen oder liegen herrühren. Doch Marc hat zu wenig Therapien, da die Krankenkasse nur noch einen geringen Teil trägt.


Die Return | Stiftung möchte:

- Marc helfen mehr Therapien und Hilfsmittel anschaffen zu können.

- Claudia helfen, die seit 2016 ausschließlich für andere da ist, und sich selbst vernachlässigt.

- Den Kindern helfen, mit der schwierigen Situation umzugehen.

- Der Familie helfen, ein KFZ anzuschaffen, um wieder gemeinsame Unternehmungen machen zu können.

 

Unterstütze Sie uns bitte dabei, Marc und seiner Familie zurück in ein normales Leben zu helfen.

Direkt Spenden:

Spenden für Marc überweisen Sie bitte auf das Konto der Return Stiftung (Details unter diesem Absatz) unter dem Kennwort "Marc, damit wir Ihre Spende für die Hilfe an Marc zuordnen können.  Bitte geben Sie bei der Überweisung Ihren Namen und Ihre Anschrift an, damit wir Ihnen eine entsprechende Spendenbescheinigung ausstellen können.

 

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